Emosson - Barberine

Stauwerk von Emosson und Vieux-Emosson, 1977. Quelle: E-Pics, the central image database of ETH Zurich (http://www.e-pics.ethz.ch/). © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Siftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Swissair Photo AG / LBS_R1-771469 / CC BY-SA 4.0.

Staudamm von Emosson, Juli 2010. Foto : Mathias Montavon. © Mathias Montavon, Genf.

Stausee von Barberine (unter Wasser gesetzt durch den Stausee von Emosson), Juli 2010. Fotgrafie: Pierrine Saini. © Pierrine Saini, Genf.

Stauwerk von Vieux-Emosson, Juli 2010. Fotografie: Pierrine Saini. © Pierrine Saini, Genf.

2012

1923

1926

1963

1971

1976

Barberine, Kanton Wallis

Name des Stauwerks: Barberine
Name des Stausees: Barberine/Emosson
Fluss: Barberine
Höhenlage: 1930 m
Besitzer: Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
Typ: Gewichtsstaumauer
Bauphase: 1921-1925
Höhe: 79 m
Länge der Bekrönung: 284 m
Volumen der Sperre: 206 000 m3
Volumen des Stausees: 40 mio m3

Die Stauanlage von Barberine wird durch den Stausee von Emosson überflutet, der von 1965 bis 1972 gebaut wird. Beim Bau von Barberine wird in der Schweiz zum ersten Mal Schüttbeton verwendet. Das Staudwerk Schräh (Wägital) wird auf dieselbe Weise gebaut. Beide Bauwerke erleiden ein paar Jahre nach Beginn ihrer Nutzung Frostschäden.

Vieux-Emosson, Kanton Wallis

Name des Stauwerks: Vieux-Emosson
Name des Stausees: Vieux-Emosson
Fluss: Nant de Drance
Höhenlage: 2205 m
Besitzer: Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
Typ: Bogengewichtsmauer
Bauphase: 1952-1955
Höhe: 45 m
Länge der Bekrönung: 170 m
Volumen der Sperre: 62 000 m3
Volumen des Stausees: 13.8 mio m3
Fläche des Stausees: 0.54 km2

Emosson, Kanton Wallis

Name des Stauwerks: Emosson
Name des Stausees: Lac d’ Emosson
Höhenlage: 1930 m
Besitzer: Electricité d’Emosson SA
Typ: Bogenstaumauer
Bauphase: 1967-1974
Höhe: 180 m
Länge der Bekrönung: 555 m
Volumen des Stausees: 227 mio m3
Fläche des Stausees: 3.27 km2

Im Rahmen des Projekts „Nant de Brance“ (Alpiq, SBB und Forces Motrices Valaisannes), Bauzeit 2008 bis 2017, soll ein Pumpspeicherkraftwerk in einer Höhle zwischen den Stauseen von Emosson und Vieux-Emosson angelegt werden. Diese neue Station soll eine der imposantesten Infrastrukturen des Schweizer Energiesektors werden. In den Stosszeiten werden mächtige Pumpen Wasser in den See von Vieux-Emosson hochleiten, und auf diese Weise Strom erzeugen.

Konsequenzen des Baus

Betroffene Landschaften:
Das kleine Tal von Barberine und die Hochebene von Emosson, die als Alp genutzt wird.

Betroffene Gebäude:
Hütten und Alpen im Tal von Barberine
Alp von Emosson
Hütte des Alpenvereins CAS Barberine
Kapelle
Die Staumauer von Barberine wird von Stausee von Emosson überflutet.

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