Einige Staudämme in der Schweiz

Etwa zehn Staudämme, alle zwischen 1920 und 1965 gebaut, werden auf unserer Seite vorgestellt. Wir haben Bauwerke ausgewählt, die aufgrund ihrer Lage einen sehr starken Einfluss auf die BewohnerInnen und die Region hatten, indem sie in grösserem Umfang Kulturland und Siedlungen zum Verschwinden brachten: der Stausee d’Emosson (Barberine, Vieux-Emosson, Emosson 1920-1972, VS), der Lago di Vorgorno (Talsperre Contra, 1965, TI), der Lai da Marmorera (1954, GR), der Greyerzersee (Bogenstaumauer Rossens, 1947, FR), der Lac de Salanfe (1952, VS), der Sihlsee (1937, SZ), der Wägitalersee (Gewichtsstaumauer Schräh, 1924, SZ), der Zervreilasee (1957, GR) und die Staumauer des Lago di Lei (1961, GR). Die präsentierten Projekte führten zu Zwangsenteignungen, zur Zerstörung von Gebäuden bzw. sogar ganzen Dörfern, zur Umsiedlung von BewohnerInnen oder zu besonders regen Protesten. Ausserdem werden zwei nicht realisierte Projekte präsentiert, namentlich ein Projekt im Urserental (1920-1946, UR) und in Rheinwald (1937, GR).


Nachfolgend werden ausgewählte technische und kartographische Daten für jeden dieser Staudämme präsentiert.

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